Unsere Bildungsprojekte
Neue Wege nachhaltig entwickeln

Die ver.di Jugendbildungsstätte und Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen luden am Dienstag, den 24.11.2015 zur

 Informationsveranstaltung über das Reinickendorfer Register für rechtsextrem motivierte und diskriminierende Vorfälle

ins Familien- und Stadtteilzentrum „Haus am See“ ein.

Das Bezirksamt Reinickendorf hat den Träger ver.di Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe e.V. damit be-traut, das Register für den Bezirk einzurichten und zu betreuen. Das Register soll wie auch in anderen Berliner Bezirken rassistische, antisemitische, antiziganistische, homophobe, rechtsextreme, rechtspopulistische sowie weitere diskriminierend motivierte Vorfälle erfassen. Das Register baut Anlaufstellen auf, sammelt gemeldete Vorfälle, wertet sie aus und veröffentlicht sie. 

Auf der Veranstaltung gab es Informationen über die Hintergründe des Projekts und die Arbeit des Reinicken-dorfer Registers.

Für das Gespräch standen zur Verfügung:

Uwe Brockhausen, Bezirksstadtrat

Kati Becker, Koordinatorin aller Berliner Register

Eva Sperschneider, ver.di Jugendbildungsstätte

Insbesondere ging es um die Kategorisierung der gemeldeten Vorfälle nach Art und Inhalt, die Aussagekraft der Zahlen verteilt auf die verschiedenen Bezirke und Möglichkeiten, wie das Register weiter unterstützt und aufge-baut werden kann. Es werden noch weitere Anlaufstellen für in-/ oder externe Vorfallmeldungen im Bezirk Rei-nickendorf gesucht. Wenn Sie Interesse haben, mit Ihrer Institution selbst Anlaufstelle zu werden oder einen rassistischen oder diskrimienierenden Vorfall melden wollen kontaktieren Sie uns bitte hier.

Vielen Dank für Ihr zahlreiches Erscheinen, die engagierte Beteiligung und die angeregten Diskussionen.